Dienstag, 26. August 2014

Implantologie Bochum informiert: Die wichtige Rolle der Nachsorge bei Patienten mit Zahnimplantaten, www.zahndoc-leugner.de

Ein Leben lang
Bei Implantaten spielt die Nachsorge eine große Rolle

"Der Hygiene kommt eine große Bedeutung zu"

Normalerweise verfügen Erwachsene über 32 Zähne. Im Laufe des Lebens können Karies, Parodontitis oder auch Unfälle jedoch zum Verlust eines oder mehrerer Zähne führen. Um diese Lücken angemessen zu füllen, entscheiden sich immer mehr Patienten für Implantate.


Die sitzen wie echte Zähne fest im Kiefer und gewährleisten einen optimalen Biss sowie ein hohes Maß an Lebensqualität. Bei optimaler Pflege halten sie außerdem ein Leben lang. Dabei spielt neben dem fachgerechten Einbringen des Implantats auch die richtige Nachsorge eine entscheidende Rolle. 
"Besonders wichtig ist die Zeit direkt nach einer Implantation, weil die Knochenzellen jetzt mit der rauen Oberfläche des Implantats einen Verbund eingehen müssen. Diese sogenannte Osseointegration gewährleistet dann den festen Sitz des Implantats im Kieferknochen. Wird dieser Prozess gestört, etwa durch Entzündungen des Zahnfleisches oder in der Kieferhöhle, kann ein Implantat auch wieder ausfallen", sagt Dr. Ingo Dantzer, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Leiter der Klinik am Weserbogen in Nienburg. 
Nach der Implantation empfiehlt sich in jedem Fall eine äußerliche Kühlung der betroffenen Mundpartie mit Kühlmanschetten, Eisbeuteln oder auch Gel-Akkus. So lindern Patienten Entzündungen und Schmerzen sowie Schwellungen.
Bei schmerzempfindlichen Menschen lassen sich Schmerzen am Tag der Implantation mithilfe von leichten bis mittelstarken Schmerztabletten gut in den Griff bekommen. Ein Antibiotikum wird im Normalfall nicht gebraucht. 
Ansonsten kann der Patient gleich nach Abklingen der Betäubung wieder essen und trinken. Hier sollten Betroffene hießen Tee oder Kaffee sowie harte und kauintensive Nahrungsmittel meiden. Zudem raten Zahnärzte, in den ersten Tagen nach dem Eingriff unbedingt auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, um den Wundheilungsprozess nicht zu gefährden. Milch sowie Milchprodukte wie Joghurt oder Käse dürfen aber bedenkenlos konsumiert werden. Viele Menschen überschätzen auch ihre Kräfte und gönnen sich keine Erholungspause.
"Eine Implantation ist zwar ein zahnmedizinischer Eingriff, der meist in örtlicher Betäubung durchgeführt wird, dennoch sollten Patienten sich schonen und nach der Implantation den Rest des Tages ausruhen", erklärt Dr. Dantzer. Anstrengende körperliche Tätigkeiten wie Gartenarbeit oder Sport sollten besser um einige Tage verschoben werden, damit sich der Organismus optimal regenerieren kann.


Als extrem wichtig schätzen Experten die generelle Mundhygiene ein, um einer Parodontitis oder auch der gefürchteten Periimplantitis vorzubeugen. Bei letzterer Erkrankung kommt es im Bereich der Implantate zu einer Entzündung und zum Rückgang von Knochen und Schleimhaut, was unbehandelt zum kompletten Verlust des Implantates führen könnte. Patienten mit ein oder mehreren Implantaten sollten also die Zahnpflege noch intensiver betreiben, damit sich keine schädlichen bakteriellen Beläge an der Implantationswunde ansiedeln. 
Als besonders hilfreich erweisen sich hier wenige Tage nach dem Eingriff regelmäßige Spülungen mit desinfizierenden Mundspüllösungen. Elektrische Zahnbürsten sollten besser nicht zum Einsatz kommen, stattdessen weiche Zahnbürsten mit kleinem Kopf. Ebenfalls empfehlenswert: Sogenannte Interdentalbürstchen für die sanfte Reinigung der Zahnzwischenräume.
"Speziell in den acht bis zehn Tagen bis zum ziehen der Fäden ist eine überdurchschnittliche Zahnpflege dringend angeraten. Doch auch in der späteren Einheilzeit von wenigen Wochen bis sechs Monaten kommt der Hygiene eine große Bedeutung zu. Etwa zwei- bis dreimal im Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt erfolgen", erklärt Dr. Dantzer.


Quelle ist hier ein Artikel aus der "NWgesund", einer Magazin-Beilage der NW (Neue Westfälische), vom 13. August 2014

Ihre zahnärztliche Praxisgemeinschaft für Bochum und Umgebung:
Dr. med. dent. Günter Leugner und Andreas Leugner
Herner Straße 367, 44807 Bochum, Telefon: 0234.533044

Weitere Informationen im Internet:

Mittwoch, 13. August 2014

Implantologie Bochum informiert über Parodontose und Parodontitis, www.zahnarzt-bochum.de

Implantologie Bochum
Was ist eigentlich Parodontose?

Parodontose, oder besser Parodontitis ist eine durch Bakterien verursachte, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats.


Oft bemerkt der Patient in der Anfangsphase der Parodontitis erst einmal nahezu nichts davon. Gelegentliches Zahnfleischbluten beim täglichen Zähneputzen ist hier zunächst das einzige Symptom. Erst viel später treten Schwellungen, Abszesse und eine erhebliche Geruchsbildung auf.
Jetzt haben wir es mit einer fortschreitenden Entzündung zu tun. Der den Zahn umgebende Zahnhalteapparat und der umgebende Knochen bilden sich zurück.
Es entsteht eine Zahnfleischtasche. In dieser Tasche, können sich zusätzlich Bakterien vermehren.
Es handelt sich um sogenannte Anaerobier, also ohne Luft lebende Bakterien. Diese mikroskopisch kleinen Wesen schaden dem Zahnhalteapparat besonders heftig. Das Zahnfleisch weicht zurück, schließlich (meist erst nach Jahren) lockern sich die Zähne so stark, dass unweigerlich der Zahnverlust folgt!
Parodontitis zählt man gemeinhin zu den Volkskrankheiten. Sie führt bei Erwachsenen häufiger zu Zahnverlusten als die bekannte und gefürchtete Karies. Leider sind Diabetiker besonders gefährdet.

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